Deutschland – 1 Milliarde € gegen die Altersarmut

Deutschland - 1 Milliarde € gegen Altersarmut

1 Milliarde € für Arme und Bedürftige

Warburg, den 03. März 2021

Über 70.000 Menschen sind bedauerlicherweise während der Corona-Pandemie bereits viel zu früh verstorben.

Nach RKI Berechnungen verloren sie im Durchschnitt 9,6 Jahre Lebenszeit.

Jeder Mensch ist auch ein Wirtschaftsfaktor

Ein Mensch, der gestorben ist, zahlt weder Miete noch Steuern.

Ebenso kauft und konsumiert man nicht mehr.

Die Renten werden nicht mehr ausgezahlt.

Und genau darum geht es!

Die Renten der bisher zu früh verstorbenen Menschen werden nicht mehr von den Rentenversicherungen ausgezahlt und laufen dort auf.

Die Summe könnte sich bei der Größenordnung – unter Bezug auf die deutsche Durchschnittsrente – jährlich bereits auf über 1,2 Milliarden Euro belaufen.

Diese 1,2 Milliarden € fehlen im deutschen Wirtschaftskreislauf.

Es wäre legitim, die aufgelaufenen Beträge dafür zu nutzen, wofür sie vorgesehen sind: Zur Sicherung der Versorgung unserer älteren und armen Menschen, die sich weder etwas leisten, noch in der aktuellen Situation die Mittel für notwendige Schutz- und Hygienemaßnahmen gegen COVID-19 aufbringen können.

Es würde gerade denen helfen, die durch das Raster der jüngst in Kraft getretenen Grundrente gefallen sind.

Nach der Bundeszentrale für politische Bildung liegt die Armutsgefährdungsquote in Deutschland für über 65 jährige bei 15,7 Prozent. Das bedeutet, dass jeder 6. Mensch bereits betroffen und gefährdet ist.

Würdevoller Leben, Mal wieder ausgewogene Lebensmittel einkaufen können. Vielleicht Mal ein Eis oder ein Stück Kuchen, Mal Essen gehen oder ein neues Hemd oder ein neue Bluse, oder einfach etwas, für das es bisher nie gereicht hat.

All diese Ausgaben würden dem durch Lockdown stark belasteten Einzelhandel, den Cafés und Restaurants und anderen Geschäften, auch sehr gut tun.

1,2 Milliarden € würde den Corona-bedingten Fall des Bruttoinlandsprodukt (BIP) um über 1 Prozent abmildern.

Eine Milliarde € würde zudem Mehrwertsteuereinnahmen in Höhe von 70 bis 190 Millionen € und zusätzlich Einkommensteuereinnahmen im dreistelligen Millionenbereich in die Steuerkasse spülen.

Diese Maßnahme

  • hilft die Altersarmut zu lindern
  • ist humanitär und sozial gerechtfertigt
  • führt zu Wirtschaftswachstum und Steuereinnahmen
  • belastet nicht den Staatshaushalt
  • ist leicht umzusetzen
  • ist ein positives Signal – an denen es aktuell mangelt

Es spricht alles dafür – Man muss es nur wollen und umsetzen.

 

 

Hinweis:

Die genaue Anzahl und Höhe der Renten können mangels Datenlage nicht genau berechnet werden. Es geht hier vorrangig um die Darstellung einer Möglichkeit, die bestehende Altersarmut in der Bundesrepublik Deutschland zu minimieren.

 

Quellen:

Lagebericht des RKI

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Gesamt.html

Statista: „Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland von 1991 bis 2020“

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1251/umfrage/entwicklung-des-bruttoinlandsprodukts-seit-dem-jahr-1991/

Welt:“Corona-Opfer verloren laut RKI-Analyse im Schnitt 9,6 Jahre Lebenszeit“

https://www.welt.de/wissenschaft/article226252963/Corona-Opfer-verloren-laut-RKI-im-Schnitt-9-6-Jahre-Lebenszeit.html

Bundeszentrale für politische Bildung

https://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/61785/armutsgefaehrdung

Corona – Chancen und Risiken – worüber man nicht spricht

Chancen und Risiken

 

Warburg, den 23. Februar 2021

Über die aktuellen Fallzahlen, Neuinfektionen, Verstorbene und 7-Tage-inzidenz wird täglich berichtet.

Gelegentlich werden auch Kumulativwerte genannt, die allerdings nicht aussagekräftig über die aktuelle Situation sein können.

Worüber niemand spricht ist die aktuell Sterberate der Covid-19 Infizierten – auch Fallsterblichkeit oder Letalitätsrate genannt.

Die Gefahr an einer Coronainfektion zu sterben ist in Deutschland derzeit am höchsten!

Die Statistik der Verstorben (Durchschnitt der letzten 7 Tage) in Abhängigkeit der Neuinfektionen (Durchschnitt der letzten 7 Tage) macht dies besonders deutlich.

Corona Sterberate Deutschland - Weltweit 20.02.2021

Da der Tod bekanntlich verzögert eintritt, wird dieser Umstand im nachfolgenden Diagramm  berücksichtigt.

Das heißt, hier werden die aktuellen Todeszahlen (Durchschnitt der letzten 7 Tage) in Abhängigkeit und Relation der Neuinfektionen vor 14 Tagen dargestellt.

Das Ergebnis ist allerdings nicht weniger dramatisch.

Corona - Sterberate Deutschland - England - Weltweit 20.02.2021

Deutschland ist der traurige Spitzenreiter in Sachen Sterbequote!

Die Gefahr an einer Coronainfektion zu sterben ist aktuell in Deutschland statistisch wesentlich höher, als in England und fast doppelt so hoch, als im europäischen und weltweiten Durchschnitt.

Unter den europäischen Nachbarländern belegt Deutschland aktuell Platz 1!

Aber darüber wird weder gesprochen noch berichtet.

Corona - Sterberate Europa 20.02.2021

Der 6 Wochen Vergleich vergleichbarer Länder wie Spanien, Italien und Frankreich zeigt deutlich, dass Deutschland die geringste Anzahl an Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und die geringste 7-Tage-Inzidenz aufweist.

Allerdings hat Deutschland im Gegensatz zu den anderen Ländern die meisten Covid-19 Toten auf 100.000 Einwohner zu verzeichnen.

Spanien hat fast viermal soviel Neuinfektionen wie Deutschland – aber weniger Tote.

Corona - 6 Wochenvergleich 20.02.2021

Im September 2020 lag die Sterberate in Deutschland noch bei ca. 0,4 Prozent.

Das heißt, je 250 Infizierte gab es einen Toten.

Corona Sterberate September

Im Januar 2021 – also aktuell – haben wir ca. 10 mal so viele Neuinfektionen.

Wir haben aber nicht 10 mal so viel – sondern über 120 mal so viele Tote!

Das heißt, je 250 Infizierte gibt es jetzt über 12 Tote.

Corona Sterberate Januar

Zudem sterben immer mehr Menschen in Deutschland an Covid-19 ohne intensivmedizinische Versorgung.

Im September verstarben die meisten Infizierten noch in Intensivstationen.

Aktuell sterben immer mehr Menschen in Deutschland ohne intensivmedizinische Versorgung.

Laut den RKI Berichten und DIVI Intensivmeldungen verstarben in den letzten 6 Wochen

6.728 Menschen in Verbindung mit Covid-19 in Intensivstationen.

Insgesamt verstarben in diesem Zeitraum allerdings 31.159 Menschen in Deutschland in Verbindung mit Covid-19.

Das bedeutet, dass von 5 Verstorbenen – nur einer – intensivmedizinisch versorgt wurde.

78 Prozent der Infizierten starben woanders.

COVID-19 Verstorbene Deutschland

Patientenschützer sehen darin bereits die Gefahr einer versteckten Triage.

Sie befürchten, dass viele Erkrankte nicht die notwendige medizinische Versorgung erhalten, die sie dringend bräuchten und ihrem Schicksal überlassen werden, obwohl die stationäre Einweisung nachweislich alternativlos die beste Handlungsoption ist.

COVID-19 Verstorbene Deutschland Intensivstationen

In den letzten 6 Wochen waren durchschnittlich in etwa 4.400 Intensivplätze mit Covid-19 Patienten belegt. Im Durchschnitt waren in etwa 3.200 High-Care Intensivplätze frei, was deutlich macht, dass unser Gesundheitssystem bereits nach zwei Wochen kollabiert wäre, wenn man allen Covid-19 Erkrankten den intensivmedizinischen Weg erschlossen hätte.

Nach dem DESTATIS Dossier zur COVID-19 Pandemie 01/2021 starben in 2020 40.973 mehr Menschen als im Durchschnitt der vergangenen 5 Jahre.

Aktuell haben wir bereits weit über 67.000 Tote.

Die Särge eng aneinandergereiht würden über 12 Fußballfelder füllen. Hintereinander sind das über 134 km – analog der Strecke München / Regensburg. Zu jedem gehört ein Mensch mit einem Schicksal und eine Familie die um ihn trauert.

Es ist also aktuell wichtiger den je, sich selbst und andere zu schützen!

Weil 3 Prozent sich nicht geschützt haben müssen 100 Prozent in den Lockdown.

Intensive Aufklärung kann helfen

Mit allen bekannten Nachrichtensendern werden bei guten Einschaltquoten noch nicht einmal 20 Millionen Menschen bzw. Haushalte erreicht.

Lebenswichtige Informationen einfach im Internet bereitzustellen und an die Nachrichtensender zu übermitteln ist der aktuelle aber auch der einfache Weg.

Das reicht allerdings bei weitem nicht aus, um 100 Prozent der Bevölkerung umfassend zu informieren und zu motivieren sich selbst zu schützen.

Man kann nicht davon auszugehen, alle Bürger würden sich die benötigten Informationen im Fernsehen oder Internet schon irgendwie selbst beschaffen.

Wir müssen sie ihnen bringen.

Ein großer Teil schaut keine Nachrichten. Hier sind andere Kanäle gefragt.

Ein Teil informiert sich nicht im Internet – Viele haben gar keins.

Wir haben Menschen, die können nicht lesen.

Wir haben Blinde, Gehörlose und welche die unsere Sprache nicht verstehen.

Wir haben Menschen die können sich weder Fernseher noch Zeitung leisten.

Wir müssen den Menschen die Informationen bringen – Verständlich, anschaulich und plausibel.

Hier ist Aufmerksamkeit, Sensibilität  und Kreativität gefragt!

Dass viel mehr geht, werden die Kampagnen der kommenden Bundestagswahl zeigen.

Es werden wieder Briefe und Flyer in jedem Briefkasten zu finden sein und weil die Reklametafeln nicht ausreichen, werden allerorts noch Plakate positioniert. Zusätzlich werden auch noch diverse Wahlwerbevideos im Fernsehen und im Netz zu sehen sein.

Die bisher größte Präventionskampagne „Gib Aids keine Chance“ war für die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ein voller Erfolg.

Das entscheidende Ergebnis der 1987 gestarteten Präventionskampagne = Deutschland schützt sich vor HIV.

Ein Informationspaket für jeden Haushalt mit Masken, Desinfektionsmittel und Informationsmaterial in der jeweiligen Sprache. Mit allen notwendigen Infos zur Vorbeugung und Prävention, sowie den notwendigen Anlaufstellen und Telefonnummern.

Jeder muss sofort zur Hand haben an wen er sich wann wenden kann, woher er bei Bedarf einen Schnelltest bekommt, wo sein zuständiges Gesundheitsamt ist und alle weiteren nötigen und wichtigen Informationen.

Am Besten wäre es natürlich, in dieses Paket gleich ein paar Schnelltests mit einzupacken und damit ein Zeichen zu setzen

Das kostet zwar Geld und etwas Aufwand, jedoch hat es keinerlei negative Neben- und Auswirkungen wie bspw. ein Lockdown – man muss es nur wollen.

Auch Informationen über Hygienemaßnahmen wie und womit man sich und andere nach dem Lockdown möglichst effektiv schützen kann, wenn man zusammentrifft.

Hier gibt es viele gute Ansätze aus der Gastronomie und aus dem privaten Bereich.

Die müssen nur entsprechend kommuniziert werden.

Mehr Flächen ermöglichen mehr Abstand

Der Gastronomie sollten die öffentlichen Flächen vor ihren Geschäften erschlossen werden. Auch die Öffnung anderer öffentlicher Flächen wie Park- und Sportanlagen würden zu mehr Platz und Abstand führen.

Perspektiven schaffen

Alle Möglichkeiten, die eine Verbesserung der Situation und des Infektionsgeschehens in Aussicht stellen gehören auf den Prüfstand.

Man kann ein ganzes Land nicht auf Dauer im Lockdown, ohne Perspektive und in Ungewissheit halten.

Es lohnt sich darüber intensiv nachzudenken.

 

Bleiben Sie gesund!

 

Hinweis & Quellen

Die zur Verfügung stehenden Daten wurden mit größtmöglicher Sorgfalt verarbeitet.

Quellen:

– Tägliche Zahlen des RKI – Robert Koch-Institut

Lage und Situationsberichte des RKI

DESTATIS Statistik Dossier: Daten zur COVID-19-Pandemie – Ausgabe 01/2021 

Tagesreporte aus dem DIVI-Intensivregister

Klinik-Monitor Deutschland – Weltweit

Versteckte Triage? – Das Sterben der alten Menschen – ZDF

Gib Covid keine Chance – Was wichtig ist – in 5 Minuten

Gib Covid keine Chance - was wichtig ist

Gib Covid keine Chance –  Was wichtig ist – in 5 Minuten

Gemeinsam, gesund und zügig aus dem Lockdown

Warburg 6. Februar 2021

Warum es gerade jetzt so wichtig ist sich selbst und andere zu schützen.

Abstand und Hygienemaßnahmen, sowie die (Mund-Nasen-Bedeckung) sind dabei unverzichtbar.

Aktuell ist die Gefahr an einer Coronainfektion zu sterben in Deutschland besonders hoch!

Die Statistik der Verstorben (Durchschnitt der letzten 7 Tage) in Abhängigkeit der Neuinfektionen (Durchschnitt der letzten 7 Tage) macht das besonders deutlich.

Corona - Sterberate der Neuinfektionen

Da der Tod bekanntlich verzögert eintritt, wird dieser Umstand im nachfolgenden Diagramm  berücksichtigt.

Das heißt, hier werden die aktuellen Todeszahlen (Durchschnitt der letzten 7 Tage) in Abhängigkeit und Relation der Neuinfektionen vor 14 Tagen dargestellt.

Das Ergebnis ist allerdings nicht weniger dramatisch.

Sterberate zu Neuinfektionen vor 14 Tagen

Deutschland ist einer der Spitzenreiter in Sachen Sterbequote!

Die Gefahr an einer Coronainfektion zu sterben ist aktuell in Deutschland statistisch wesentlich höher, als in England und Portugal und mehr als doppelt so hoch, als im europäischen und weltweiten Durchschnitt.

Deutschland liegt aktuell auf Platz 2.

Corona - Sterberate 05.02.2021

Im September 2020 lag die Sterberate in Deutschland noch bei ca. 0,4 Prozent. Das heißt, je 250 Infizierte gab es einen Toten.

Sterberate September 2020

Im Januar 2021 – also aktuell – haben wir ca. 10 mal so viele Neuinfektionen.

Wir haben aber nicht 10 mal so viel – sondern über 120 mal so viele Tote! Das heißt, je 250 Infizierte gibt es jetzt 12 Tote.

Sterberate Januar 2021

Zudem sterben immer mehr Menschen in Deutschland an Covid-19 ohne intensivmedizinische Versorgung.

Im September verstarben die meisten Infizierten noch in Intensivstationen. Aktuell sterben immer mehr Menschen in Deutschland ohne intensivmedizinische Versorgung.

Laut den RKI Berichten und Intensivmeldungen verstarben im Januar knapp 6.000 Menschen in Verbindung mit Covid-19 in Intensivstationen.

Insgesamt verstarben im Januar allerdings 23.874 Menschen in Verbindung mit Covid-19.

Das bedeutet, dass von 4 Verstorbenen nur einer intensivmedizinisch versorgt wurde.

Dreiviertel der Infizierten starben woanders.

Covid-19 Verstorbene

Patientenschützer sehen darin bereits die Gefahr einer versteckten Triage.

Sie befürchten, dass viele Erkrankte nicht die notwendige medizinische Versorgung erhalten, die sie dringend bräuchten und ihrem Schicksal überlassen werden, obwohl die stationäre Einweisung nachweislich alternativlos die beste Handlungsoption ist.

Im Januar waren durchschnittlich in etwa 5.000 Intensivplätze mit Covid-19 Patienten belegt. Im Durchschnitt waren ca. 4.000 Plätze frei was deutlich macht, dass unser Gesundheitssystem bereits nach 2 Wochen kollabiert wäre, wenn man allen Infizierten den intensivmedizinischen Weg erschlossen hätte.

Nach dem DESTATIS Dossier zur COVID-19 Pandemie 01/2021 starben in 2020

40.973 mehr Menschen als im Durchschnitt der vergangenen 5 Jahre.

Aktuell haben wir bereits über 60.000 Tote.

Die Särge eng aneinandergereiht würden über 11 Fußballfelder füllen. Hintereinander sind das über 120 km – analog der Strecke München / Regensburg.

Zu jedem gehört ein Mensch mit einem Schicksal und eine Familie die um ihn trauert.

Es ist also aktuell wichtiger den je, sich selbst und andere zu schützen!

Als unsere Restaurants & Hotels Mitte Mai 2020 wieder öffnen durften, hatten wir durchschnittlich ca. 700 Neuinfektionen und um die 70 Tote zu verzeichnen.   

Aktuell sind die Zahlen – trotz Lockdown – noch weit über 10 mal so hoch!

Es ist noch nicht unter Kontrolle und es wird wohl nicht so schnell vorbei sein.

Covid-19 kann nur solange bestehen, wie es ständig weiter geben.

Statt die Fehler und mögliche Verursacher der Vergangenheit zu eruieren ist es wesentlich zielführender Ideen, Möglichkeiten und Wege für die Zukunft zu erschließen.

Weil wir es als Gesellschaft im Ganzen nicht gemeinsam hinbekommen haben, uns und andere zu schützen, müssen Staat und Regierung eingreifen.

Das macht Niemand gern und im Großen und Ganzen machen alle ihre Sache gut.

Ich persönlich bin froh keine derartigen Entscheidungen treffen zu müssen.

Einer von Tausend

Wenn einer von Tausend nicht auf sich acht gibt müssen alle in den Lockdown.

Einer von Tausend entspricht 100 von 100.000, dem Inzidenzwert 100.

Es würde also sehr viel helfen den einen von Tausend richtig zu informieren und zu überzeugen gut auf sich aufzupassen und sich und andere nicht zu infizieren.

Es geht dabei nicht darum mit dem Finger auf jemanden zu zeigen, den man dringend braucht, wenn man den Virus und die Pandemie besiegen will.

Hier ist gute Aufklärung und Überzeugsarbeit angezeigt.

Wenn wir alle gemeinsam 3 Wochen auf uns acht geben, rücken die ersehnten Öffnungen von Schulen & KiTas, Sportaktivitäten, Friseur- und Restaurantbesuche, Hochzeits- und Geburtstagfeier, Events, Stadt- und Schützenfeste und vieles mehr, was wir vermissen  wieder in greifbare Nähe.

Und diejenigen, denen es egal ist, die es nicht so dramatisch finden, nicht an Corona  glauben oder andere Gründe haben und aufführen, sind herzlich eingeladen einfach mal 3 Wochen mitzumachen um ihr Ziel – die Freiheit – so schnell wie möglich zu erreichen.

Die Kanäle, die für Demos genutzt werden, kann man genauso gut zur Aufklärung nutzen, soweit man an einem schnellen Ende der Einschränkungen wirklich interessiert ist.

Es ist doch ein patriotisches Ziel unser Land beschwerdefrei zu machen.

Dazu brauchen wir Alle – und nur Alle zusammen können es schaffen.

Aufklärung kann helfen

Mit allen bekannten Nachrichtensendern werden knapp 20 Millionen Menschen bzw. Haushalte erreicht.

Lebenswichtige  Informationen einfach im Internet bereitzustellen und an die Nachrichtensender zu übermitteln ist wohl derzeit der einfachste und bequemste Weg.

Das reicht allerdings bei weitem nicht aus um 100 Prozent der Bevölkerung umfassend zu informieren und zu motivieren sich selbst zu schützen.

Davon auszugehen, alle Bürger würden sich die benötigten Informationen im Fernsehen oder Internet schon irgendwie selbst beschaffen ist ziemlich naiv.

Wir müssen sie ihnen bringen.

Ein großer Teil schaut keine Nachrichten. Hier sind andere Kanäle gefragt.

Ein Teil informiert sich nicht im Internet – Viele haben gar keins.

Wir haben Menschen, die können nicht lesen.

Wir haben Blinde, Gehörlose und welche die unsere Sprache nicht verstehen.

Wir haben Menschen die können sich weder Fernseher noch Zeitung leisten.

Wir müssen den Menschen die Informationen bringen – Verständlich, anschaulich und plausibel.

Hier ist Aufmerksamkeit, Sensibilität  und Kreativität gefragt!

Dass viel mehr geht, werden die Kampagnen der kommenden Bundestagswahl zeigen.

Es werden wieder Briefe und Flyer in jedem Briefkasten zu finden sein und weil die Reklametafeln nicht ausreichen, werden allerorts noch Plakate positioniert. Zusätzlich werden auch noch diverse Wahlwerbevideos im Fernsehen und im Netz zu sehen sein.

Die bisher größte Präventionskampagne „Gib Aids keine Chance“ war für die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ein voller Erfolg.

Das entscheidende Ergebnis der 1987 gestarteten Präventionskampagne = Deutschland schützt sich vor HIV.

Wir können es und es wäre an der Zeit und dringend angezeigt, schnellstens die größte Präventionskampagne aller Zeiten gegen Corona zu starten, damit auch wirklich jeder erreicht wird, jeder es versteht und jeder mitmacht und sich schützt.

Wer sich schützt, der schützt auch andere.

Es gibt viele gute und kreative Werbe- und Event Spezialisten die hier sicherlich gern und sofort zielführend unterstützen würden. Außerdem würde jeder Auftrag der stark gebeutelten Sparte gerade jetzt sehr helfen. Unabhängig davon sollte man nichts unversucht lassen.

Die bekannten Werbekanäle und die bereits vorhandenen und bis zur Bundestagswahl in den Regalen schlummernden Wahlwerbeträger könnten hierfür auch genutzt werden.

Die fleißigen Wahlhelfer unserer renommierten Parteien wissen auch, wo diese zu positionieren sind. Hier fehlt nur noch der kreative Aufdruck.

Persönliche Informationen und Hinweise über den Briefkasten erreichen jeden.

Viel besuchte Internetseiten von Amazon bis Zalando könnten Hinweise einblenden.

Auch die Auftraggeber der Werbespots von Automobilen bis Zahnpasta könnten sich beteiligen.

Umso mehr sich schützen umso weniger muss reguliert werden.

Jeder Tag der vergeht kostet Menschenleben.

Jeder Tag im Lockdown zerstört Existenzen, macht Unmut in der Bevölkerung und kostet mehr, als eine gut angelegte Präventionskampagne gegen Covid-19.

Jedes Abwarten hat unverzeihliche Folgen!

Es lohnt sich zumindest mal darüber nachzudenken.

Vielleicht ist es aber auch schon der Beginn einer Präventionskampagne.

 

Bleiben Sie gesund!

 

Dossier als PDF anschauen / herunterladen

 

Hinweis & Quellen

Die zur Verfügung stehenden Daten wurden mit größtmöglicher Sorgfalt verarbeitet.

Quellen:

– Tägliche Zahlen des RKI – Robert Koch-Institut

Lage und Situationsberichte des RKI

DESTATIS Statistik Dossier: Daten zur COVID-19-Pandemie – Ausgabe 01/2021 

Tagesreporte aus dem DIVI-Intensivregister

Klinik-Monitor Deutschland – Weltweit

Versteckte Triage? – Das Sterben der alten Menschen – ZDF

Chancen und Risiken – worüber man nicht spricht

Chancen und Risiken

 

Warburg, den 21. Februar 2021

Über die aktuellen Fallzahlen, Neuinfektionen, Verstorbene und 7-Tage-inzidenz wird täglich berichtet.

Gelegentlich werden auch Kumulativwerte genannt, die allerdings nicht aussagekräftig über die aktuelle Situation sein können.

Worüber niemand spricht ist die Sterberate der Covid-19 Infizierten – auch Fallsterblichkeit oder Letalitätsrate genannt.

Die Gefahr an einer Coronainfektion zu sterben ist in Deutschland derzeit am höchsten!

Die Statistik der Verstorben (Durchschnitt der letzten 7 Tage) in Abhängigkeit der Neuinfektionen (Durchschnitt der letzten 7 Tage) macht dies besonders deutlich.

Corona Sterberate Deutschland - Weltweit 20.02.2021

Da der Tod bekanntlich verzögert eintritt, wird dieser Umstand im nachfolgenden Diagramm  berücksichtigt.

Das heißt, hier werden die aktuellen Todeszahlen (Durchschnitt der letzten 7 Tage) in Abhängigkeit und Relation der Neuinfektionen vor 14 Tagen dargestellt.

Das Ergebnis ist allerdings nicht weniger dramatisch.

Corona - Sterberate Deutschland - England - Weltweit 20.02.2021

Deutschland ist der traurige Spitzenreiter in Sachen Sterbequote!

Die Gefahr an einer Coronainfektion zu sterben ist aktuell in Deutschland statistisch wesentlich höher, als in England und fast doppelt so hoch, als im europäischen und weltweiten Durchschnitt.

Unter den europäischen Nachbarländern belegt Deutschland aktuell Platz 1!

Aber darüber wird weder gesprochen noch berichtet.

Corona - Sterberate Europa 20.02.2021

Der 6 Wochen Vergleich vergleichbarer Länder wie Spanien, Italien und Frankreich zeigt deutlich, dass Deutschland die geringste Anzahl an Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und die geringste 7-Tage-Inzidenz aufweist.

Allerdings hat Deutschland im Gegensatz zu den anderen Ländern die meisten Covid-19 Toten auf 100.000 Einwohner zu verzeichnen.

Spanien hat fast viermal soviel Neuinfektionen wie Deutschland – aber weniger Tote.

Corona - 6 Wochenvergleich 20.02.2021

Im September 2020 lag die Sterberate in Deutschland noch bei ca. 0,4 Prozent.

Das heißt, je 250 Infizierte gab es einen Toten.

Corona Sterberate September

Im Januar 2021 – also aktuell – haben wir ca. 10 mal so viele Neuinfektionen.

Wir haben aber nicht 10 mal so viel – sondern über 120 mal so viele Tote!

Das heißt, je 250 Infizierte gibt es jetzt über 12 Tote.

Corona Sterberate Januar

Zudem sterben immer mehr Menschen in Deutschland an Covid-19 ohne intensivmedizinische Versorgung.

Im September verstarben die meisten Infizierten noch in Intensivstationen.

Aktuell sterben immer mehr Menschen in Deutschland ohne intensivmedizinische Versorgung.

Laut den RKI Berichten und DIVI Intensivmeldungen verstarben in den letzten 6 Wochen

6.728 Menschen in Verbindung mit Covid-19 in Intensivstationen.

Insgesamt verstarben in diesem Zeitraum allerdings 31.159 Menschen in Deutschland in Verbindung mit Covid-19.

Das bedeutet, dass von 5 Verstorbenen – nur einer – intensivmedizinisch versorgt wurde.

78 Prozent der Infizierten starben woanders.

COVID-19 Verstorbene Deutschland

Patientenschützer sehen darin bereits die Gefahr einer versteckten Triage.

Sie befürchten, dass viele Erkrankte nicht die notwendige medizinische Versorgung erhalten, die sie dringend bräuchten und ihrem Schicksal überlassen werden, obwohl die stationäre Einweisung nachweislich alternativlos die beste Handlungsoption ist.

COVID-19 Verstorbene Deutschland Intensivstationen

In den letzten 6 Wochen waren durchschnittlich in etwa 4.400 Intensivplätze mit Covid-19 Patienten belegt. Im Durchschnitt waren in etwa 3.200 High-Care Intensivplätze frei, was deutlich macht, dass unser Gesundheitssystem bereits nach zwei Wochen kollabiert wäre, wenn man allen Covid-19 Erkrankten den intensivmedizinischen Weg erschlossen hätte.

Nach dem DESTATIS Dossier zur COVID-19 Pandemie 01/2021 starben in 2020 40.973 mehr Menschen als im Durchschnitt der vergangenen 5 Jahre.

Aktuell haben wir bereits weit über 67.000 Tote.

Die Särge eng aneinandergereiht würden über 12 Fußballfelder füllen. Hintereinander sind das über 134 km – analog der Strecke München / Regensburg. Zu jedem gehört ein Mensch mit einem Schicksal und eine Familie die um ihn trauert.

Es ist also aktuell wichtiger den je, sich selbst und andere zu schützen!

Weil 3 Prozent sich nicht geschützt haben müssen 100 Prozent in den Lockdown.

Intensive Aufklärung kann helfen

Mit allen bekannten Nachrichtensendern werden bei guten Einschaltquoten noch nicht einmal 20 Millionen Menschen bzw. Haushalte erreicht.

Lebenswichtige Informationen einfach im Internet bereitzustellen und an die Nachrichtensender zu übermitteln ist der aktuelle aber auch der einfache Weg.

Das reicht allerdings bei weitem nicht aus, um 100 Prozent der Bevölkerung umfassend zu informieren und zu motivieren sich selbst zu schützen.

Man kann nicht davon auszugehen, alle Bürger würden sich die benötigten Informationen im Fernsehen oder Internet schon irgendwie selbst beschaffen.

Wir müssen sie ihnen bringen.

Ein großer Teil schaut keine Nachrichten. Hier sind andere Kanäle gefragt.

Ein Teil informiert sich nicht im Internet – Viele haben gar keins.

Wir haben Menschen, die können nicht lesen.

Wir haben Blinde, Gehörlose und welche die unsere Sprache nicht verstehen.

Wir haben Menschen die können sich weder Fernseher noch Zeitung leisten.

Wir müssen den Menschen die Informationen bringen – Verständlich, anschaulich und plausibel.

Hier ist Aufmerksamkeit, Sensibilität  und Kreativität gefragt!

Dass viel mehr geht, werden die Kampagnen der kommenden Bundestagswahl zeigen.

Es werden wieder Briefe und Flyer in jedem Briefkasten zu finden sein und weil die Reklametafeln nicht ausreichen, werden allerorts noch Plakate positioniert. Zusätzlich werden auch noch diverse Wahlwerbevideos im Fernsehen und im Netz zu sehen sein.

Die bisher größte Präventionskampagne „Gib Aids keine Chance“ war für die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ein voller Erfolg.

Das entscheidende Ergebnis der 1987 gestarteten Präventionskampagne = Deutschland schützt sich vor HIV.

Ein Informationspaket für jeden Haushalt mit Masken, Desinfektionsmittel und Informationsmaterial in der jeweiligen Sprache. Mit allen notwendigen Infos zur Vorbeugung und Prävention, sowie den notwendigen Anlaufstellen und Telefonnummern.

Jeder muss sofort zur Hand haben an wen er sich wann wenden kann, woher er bei Bedarf einen Schnelltest bekommt, wo sein zuständiges Gesundheitsamt ist und alle weiteren nötigen und wichtigen Informationen.

Am Besten wäre es natürlich, in dieses Paket gleich ein paar Schnelltests mit einzupacken und damit ein Zeichen zu setzen

Das kostet zwar Geld und etwas Aufwand, jedoch hat es keinerlei negative Neben- und Auswirkungen wie bspw. ein Lockdown – man muss es nur wollen.

Auch Informationen über Hygienemaßnahmen wie und womit man sich und andere nach dem Lockdown möglichst effektiv schützen kann, wenn man zusammentrifft.

Hier gibt es viele gute Ansätze aus der Gastronomie und aus dem privaten Bereich.

Die müssen nur entsprechend kommuniziert werden.

Mehr Flächen ermöglichen mehr Abstand

Der Gastronomie sollten die öffentlichen Flächen vor ihren Geschäften erschlossen werden. Auch die Öffnung anderer öffentlicher Flächen wie Park- und Sportanlagen würden zu mehr Platz und Abstand führen.

Perspektiven schaffen

Alle Möglichkeiten, die eine Verbesserung der Situation und des Infektionsgeschehens in Aussicht stellen gehören auf den Prüfstand.

Man kann ein ganzes Land nicht auf Dauer im Lockdown, ohne Perspektive und in Ungewissheit halten.

Es lohnt sich darüber intensiv nachzudenken.

 

Bleiben Sie gesund!

 

Hinweis & Quellen

Die zur Verfügung stehenden Daten wurden mit größtmöglicher Sorgfalt verarbeitet.

Quellen:

– Tägliche Zahlen des RKI – Robert Koch-Institut

Lage und Situationsberichte des RKI

DESTATIS Statistik Dossier: Daten zur COVID-19-Pandemie – Ausgabe 01/2021 

Tagesreporte aus dem DIVI-Intensivregister

Klinik-Monitor Deutschland – Weltweit

Versteckte Triage? – Das Sterben der alten Menschen – ZDF

Corona – wie ein Flugzeugabsturz – in Deutschland – 92 Tote

Man muss es erst verstehen…

22.03.2020 – 14:06 Uhr

Corona - wie ein Flugzeugabsturz über Deutschland
Corona – wie ein Flugzeugabsturz über Deutschland

Eine solche Meldung würde medial um die Welt gehen und globale Beachtung finden.

Es würde nach der ersten medialen Berichterstattung zu Diskussionen, Bestürzung, Angst und Mitgefühl im privaten Umfeld führen.

Jeder würde wissen wollen wo das Flugzeug gestartet und wer mitgeflogen ist.

Ist vielleicht gerade jemand aus meinem Familien oder Freundeskreis dort im Urlaub und ist er vielleicht gerade mit dieser Maschine unterwegs gewesen?

Jeder hat großen Respekt vor einem Flugzeug, die meisten sind schon mal geflogen, einige haben sogar Flugangst.

Die gezeigten katastrophalen Bilder eines Absturzes brennen sich ein und wir beschäftigen uns damit.

Das haben wir alle schon mal gesehen – wir können es uns vorstellen – und darum geht’s.

Deshalb der Erklärungsversuch mit den Flugzeugen.

Mit Zahlen können wir wenig anfangen.

Diejenigen von uns, die früher im Balkan Urlaub gemacht hatten waren geschockt als seinerzeit über den Beginn der Jugoslawienkriege berichtet wurde.

Keiner konnte so richtig verstehen dass sich die Menschen dort im eigenen land gegenseitig viel Jahre lang bekämpften.

Dazu kam der Golfkrieg und die weiter entfernten und sich bis heute häufenden todbringenden Auseinandersetzungen.

Mittlerweile sind wir mehr oder weniger irgendwie immun gegen die Kriegsberichterstattungen und die fast täglich veröffentlichten Todeszahlen geworden.

Zurück zum Flugzeugbeispiel – bezogen auf den Coronavirus

Stellen wir uns einfach mal vor, dass jeder Infizierte ein Flugticket gebucht und sich in einem Flugzeug mit 200 Passagieren befindet welches bereits abgehoben ist.

Innerhalb von 2 Wochen sind allein in Europa 798 Flugzeuge gestartet, von denen 39 Flugzeuge abgestürzt sind und deren knapp 8.000 Insassen nicht überlebt haben.

In Deutschland sind aktuell bereits 11 Flugzeuge in der Luft – Ein Absturz mit 92 Toten.

In Italien sind bisher 268 Flugzeuge gestartet – aktuell sind davon noch 213 in der Luft und  33 Maschinen sind abgestürzt mit dem verheerenden Ausmaß von über 6.500 Toten.

Unter Zugrundelegung dieser Vorstellung wäre wohl niemand von uns mehr in ein Flugzeug zu bringen.

Die Anzahl wird bereits Morgen schon überholt sein!

World Trade Center

Der Anschlag vom 11. September 2001 ist jedem noch in Erinnerung.

Das katastrophale Ereignis mit 2.753 Toten hat sich so stark eingeprägt, dass Heute nach über 18 Jahren noch fast jeder weiß, wo er damals war als er davon erfahren hat.

COVID-19 hat allein in Europa innerhalb 2 Wochen doppelt so viel Menschenleben gefordert wie der Anschlag auf die Twin-Tower.

Wir sehen es nicht

Den Virus sehen wir nicht und wir wissen (noch) nicht viel über ihn außer, dass es kein Medikament gibt, er hochinfektiös und für zu viele Menschen todbringend ist.

Langzeitwirkung und Schäden sind unbekannt.

Wir sind darauf ausgerichtet Gefahren zu sehen, Wahrzunehmen und entsprechend zu reagieren. Unsichtbare Gefahren sehen wir nicht und sie sind deshalb nur schwer vorstellbar.

Diejenigen, die schon einmal ungewollt Rauch eingeatmet haben, obwohl an der brennenden Zigarette erst ein paar Meter weit entfernt gezogen wurde kennen die Entwicklung in der Luft.

Den Rauch und dessen Verbreitung in der Luft können wir alle sehen – die ausgestoßene Atemluft beim niesen oder Husten jedoch nicht.

Abstand und Distanz ist daher dringend angezeigt!

Wir müssen dazu lernen.

Hitze können wir nicht sehen aber wir haben (oft mit schmerzhafter Erfahrung) gelernt dass  Backofenscheibe und Herdplatte eine Gefahr darstellen der wir besser aus dem Weg gehen.   

Strom können wir auch nicht sehen aber die Lebensgefahr ist uns bewusst und wir fummeln nicht einfach an freiliegenden Stromkabeln herum.

Das der Virus, seine Gefährlichkeit, die vielen Toten und die dramatischen Auswirkungen noch nicht so richtig bei uns angekommen sind wird aus den Coronapartys und den vielen Witzen deutlich, die leichtfertig darüber gemacht werden und die überall kursieren.

Über Flugzeugabstürze, Terroranschläge oder beispielsweise Krebs würde niemand wirklich Witze machen.

In Thailand bspw. welches die geringsten Infektionszahlen aufzeigt tragen die Menschen Schutzmasken, was auch dazu führt dass die Gefahr dort auch öffentlich irgendwie sichtbar wird und jeder, der keine trägt von den anderen verwundert angeschaut wird.

Wir tragen keine und vermutlich ist es erstmal irgendwie peinlich und über 80 Millionen Masken wären aktuell ohnehin nicht verfügbar.

Diese sollten wir auch dringend erstmal denen überlassen die die lebensnotwendigen Tätigkeiten ausführen und unsere Gesundheit, Versorgung und Sicherheit aufrechterhalten.

Die Suche nach dem Patient 0 wurde längst aufgegeben.

Mittlerweile wäre das auch sinnlos.

Das eigentliche Ziel wäre eigentlich jetzt die Fallzahl 0 anzustreben aber diesen Optimismus bringt derzeit in Deutschland schon niemand mehr auf.

Aktuell geht’s nur noch um Verlangsamung der Ausbreitung und wer die Berichterstattungen verfolgt kann wahrnehmen, dass es jetzt schon um viele Monate geht und wir uns schlimmstenfalls mit den Auswirkungen noch Jahre beschäftigen müssen.

Die Perspektive für unsere jüngere, nicht ganz so gefährdete Bevölkerung sinkt rapide.

Wenn über Monate Wirtschaft und Mittelstand zusammenbricht wird es weder genug Ausbildungs- noch Arbeitsplätze geben.

Selbst den Hochschulabsolventen wird nach dem ersehnten Studienabschluss – mit Ausnahme der medizinischen Berufe – vermutlich nur noch der Weg zur Arbeitsagentur bleiben.

Derzeit kursieren Todesfall-Quoten von um die 3 Prozent.

In Italien liegen sie derzeit bei über 9 Prozent!

Geht man von 2,5 Prozent aus errechnen sich daraus bei uns in Deutschland nach Durchinfektion 2 Millionen Todesfälle.

Das entspräche 1.000 abgestürzten Passagiermaschinen!

Da wären dann von jedem von uns Freunde, Bekannte und Familienangehörige darunter.

Selbst wenn es viel weniger werden ist jeder einzelne einer zuviel.

(Selbst bei einem Prozent reden wir noch von 80.000 Toten bzw. 400 Abstürzen.)

Unsere Regierung und unsere Politiker sind es gewohnt mit Zahlen, Fakten und Statistiken umzugehen, die Lage zu erfassen und daraus demokratisch Entscheidungen zu treffen.

Nach Aufklärung und eindringlichem Appell bleiben nur die jetzt angeordneten Maßnahmen um damit zu versuchen die in einigen Wochen auftretende Welle irgendwie abzumildern.

Das die Welle kommt steht außer Frage – nur die Höhe ist derzeit noch ungewiss.

Wir müssen es – allen – erklären damit sie es verstehen.

Es geht nicht darum mit dem Finger auf andere zu zeigen und sie vielleicht als dumm oder ignorant zu beschimpfen.

Wir müssen es erstmal selbst richtig verstehen und das Ausmaß begreifen – wir müssen es erklären und alle müssen es verstehen – weil wir alle und jeden dazu brauchen.

Egal welcher Nationalität, welcher Religion, welcher politischen oder ideologischen Ausrichtung oder welcher persönlichen Einstellung und Neigung wir brauchen alle und alle müssen es verstehen.

Und wenn alle es verstanden haben und der kleinste gemeinsame Nenner der ist, dass es aufhört und das es klappen muss wird die Kette halten an deren Ende der Erfolg hängt.

Einige die wir für starke Kettenglieder hielten werden sich als schwach erweisen und andere wiederum denen wir das nicht zugetraut hätten werden am stärksten sein aber die Kette wird insgesamt halten.

Wenn wir das alle wollen.

Und genau da liegt die Chance.

Wenn es tatsächlich alle verstanden haben können 28 Tage beginnen nach denen der Virus bei uns nicht mehr so bedrohlich sein wird.

Diejenigen die gesund sind bleiben es.

Diejenigen die in Quarantäne sind werden es.

Die in den Krankenhäusern ebenso und mit denen, die uns bedauerlicherweise verlassen stirbt der Virus mit.

Es lässt sich alles Mögliche 28 Tage lang aufschieben nur nicht jetzt damit anzufangen.

Es können sich zwei Familien oder Freunde als Team zusammentun, damit sowohl Erwachsene etwas zusammen machen und Kinder miteinander spielen können.

Man kann sich gegenseitig helfen und unterstützen usw.

Wichtig dabei ist das kein Team und kein Mitglied eines Teams Kontakt mit einem anderen Team oder einem ihrer Mitglieder hat.

Umso schneller alle es verstehen und alle mitmachen – umso schneller haben wir das alles hinter uns.

Lasst uns einfach damit anfangen – jeder Tag rettet Leben!

Man könnte auch anderen Menschen denen man begegnet mit dem Daumen hoch das Signal geben das man es selbst verstanden hat, sich daran hält und damit sichtbar wieder etwas Optimismus verbreiten.

– Ich habe es verstanden

– Ich will dass es aufhört

– Ich halte mich daran

– Ich möchte dass es klappt

Den Daumen hoch kann man natürlich auch einfach hinter die eigenen Internetbeiträge setzen.

Wenn wir nur noch Menschen begegnen, die mit Abstand den Daumen hoch halten wissen wir, dass wir alle auf dem richtigen Weg sind.

Und für die Zeit streicht bitte das Wort „aber“ aus eurem Wortschatz – ich habe es hier auch nicht genutzt.

Mir fehlt die pädagogische Ausbildung und ich bin mir sicher, dass unsere Lehrerinnen, Lehrer, Kindergärtnerinnen und Kindergärtner das noch viel besser erklären und vermitteln können.

Sicherlich gibt es noch viele bessere Möglichkeiten wie man die aktuelle Situation erklären kann. Darunter bspw. auch die Beiträge, die Harald Lesch sehr gut erklärt.

Corona – Wir können es schaffen…

20.03.2020

Während die Volksrepublik China mit Ausübung diktatorischer Macht und unter Ausnutzung der zur Verfügung stehenden polizei- und militärischen Möglichkeiten ihre Katastrophe – ohne Duldung von Widerspruch – per Anordnung und Dekret anscheinend weitestgehend hinter sich gelassen haben – stehen wir gerade am Anfang.

Gemessen an der Einwohnerzahl sind die bestätigten Corona Fälle in Europa prozentual bereits mehr als doppelt so hoch wie in China.

Aktuell an dritter Stelle und weit über dem Europäischen Durchschnitt befindet sich Deutschland.

Mit ca. 4,5 Mal so viel Infizierten führt Italien die Spitze dieser Angsteinflößenden Tabelle an.

Alle Tendenzen sind steigend und weder Höhepunkt geschweige denn der Abfall der Kurven ist in Sicht- oder gar Reichweite.

Man muss es nicht unbedingt verstehen aber jeder merkt doch schon irgendwie, welche Lawine da auf uns zurollt.

Wir leben natürlich nicht in China sondern in einer Gemeinschaft, Freiheit und Demokratie die sich lange bewährt hat und das ist auch gut so.

Was wir schafften, schafften wir aus freien Stücken weil wir es wollten – und nicht – weil Irgendjemand anordnete das wir es sollten.

Nach dem verheerenden Krieg haben unsere Eltern und Großeltern in die Hände gespuckt und gemeinsam unser Land wieder neu aufgebaut und letztlich zum Wohlstand geführt.

Das Bruttosozialprodukt wurde mit den Jahren in nie vorstellbare Sphären katapultiert.

Stets führten wir die Innovations- und Exportspitze an und „Made in Germany“ stand weltweit als ein Siegel und war für alle ein Begriff.

Durch Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Disziplin waren wir als Spitzenreiter die begehrtesten Vertragspartner auch in weit entfernen Ländern.

Mit der gleichen Zuverlässigkeit und der bewährten Disziplin und ein wenig Zuversicht würde es uns Heute gemeinsam gelingen die Pandemie nicht nur zu verlangsamen sondern – wenn wir es alle wollen – innerhalb von 4 Wochen gänzlich zum Erliegen zu bringen.

So käme ein ersehnter Neustart in (be)greifbare Nähe.   

Bleibt gesund

Einfach mal drüber nachdenken…

Corona – Man kann (und möchte) es sich kaum vorstellen.

19.03.2020

Aufgrund der langen Inkubationszeit ist es kaum möglich sämtliche Kontaktpersonen im Nachhinein festzustellen. Selbst nach einer Genesung oder Ablauf einer Quarantäne wird man durch jeden neuen Kontakt mit dem Virus unbemerkt erneut zum potentiellen Überträger.

Es wird also so schnell nicht vorbei sein.

Mittlerweile sind auch bereits jüngere Patienten an Beatmungsgeräte angeschlossen.

Man kann von Italien lernen und bewusst wahrnehmen, dass über die Hälfte der Beatmungspatienten derzeit die Krankenhäuser nicht mehr lebend verlassen und durch fortschreitende Lungenentzündung auf dem Bauch liegend qualvoll ersticken.

Ein wirksames Medikament ist derzeit leider nicht existent.

Auch wenn in Deutschland aktuell mit Hochdruck alles getan wird um die Anzahl der Intensiv- und Beatmungsplätze zu optimieren – erhöhen sich dadurch leider nicht die Heilungschancen – sondern nur die Beatmungskapazitäten.

Jeder und alle gemeinsam können jetzt viel dafür tun, dass weniger Menschen den Weg in die Intensivstationen antreten müssen und wir helfen damit über der Hälfte ihr Leben zu retten.

Wenn das kein Argument für Anstand, Achtsamkeit, Abstand und Augenmaß ist – um nur mal den ersten Anfangsbuchstaben unseres Alphabets zu nutzen – weiß ich es auch nicht.

Solange wir leben und gesund bleiben lässt sich alles Mögliche regeln und wir können das  Versäumte auch jederzeit nachholen. 

Man kann die jetzt verordnete Zeit auch sinnvoll nutzen und Dinge tun zu denen man vielleicht bisher die Zeit nicht gefunden hat.

Vielleicht ist da ein Keller aufzuräumen…

Ein paar Sachen auszusortieren…

Endlich mal die alten Fotos sortieren und in die Alben kleben…

Mal wieder Zeit für sich selbst und für Anrufe haben…

Da gibt’s vielleicht noch ein Puzzle zum zusammensetzen… 

Ein leckeres Essen kochen auch wenn das Rezept mal etwas länger dauert…

Zusammen Essen und vielleicht ein Gläschen Wein genießen…

Ein gutes Buch lesen…

Einen Film schauen den man schon vor Wochen aufgenommen hat…

Miteinander reden und die Zeit nutzen…

Uns freuen, dass es uns gesundheitlich gut geht…

Für andere etwas erledigen…

Das lässt sich beliebig fortsetzen…

Und wenn alles ausgestanden ist können wir mit Freude viel tun um unseren Einzelhandel, Mittelstand und die örtliche Gastronomie, die Firmen und Vereine zu unterstützen, damit sie wieder auf die Beine kommen und uns damit gleichzeitig wieder etwas gönnen.

Schade, dass wir nicht schon an diesem Punkt angekommen sind.

© 2021 Holger Sprenger

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