Schlagwort: Intensivstation

Corona – Wir können es schaffen…

20.03.2020

Während die Volksrepublik China mit Ausübung diktatorischer Macht und unter Ausnutzung der zur Verfügung stehenden polizei- und militärischen Möglichkeiten ihre Katastrophe – ohne Duldung von Widerspruch – per Anordnung und Dekret anscheinend weitestgehend hinter sich gelassen haben – stehen wir gerade am Anfang.

Gemessen an der Einwohnerzahl sind die bestätigten Corona Fälle in Europa prozentual bereits mehr als doppelt so hoch wie in China.

Aktuell an dritter Stelle und weit über dem Europäischen Durchschnitt befindet sich Deutschland.

Mit ca. 4,5 Mal so viel Infizierten führt Italien die Spitze dieser Angsteinflößenden Tabelle an.

Alle Tendenzen sind steigend und weder Höhepunkt geschweige denn der Abfall der Kurven ist in Sicht- oder gar Reichweite.

Man muss es nicht unbedingt verstehen aber jeder merkt doch schon irgendwie, welche Lawine da auf uns zurollt.

Wir leben natürlich nicht in China sondern in einer Gemeinschaft, Freiheit und Demokratie die sich lange bewährt hat und das ist auch gut so.

Was wir schafften, schafften wir aus freien Stücken weil wir es wollten – und nicht – weil Irgendjemand anordnete das wir es sollten.

Nach dem verheerenden Krieg haben unsere Eltern und Großeltern in die Hände gespuckt und gemeinsam unser Land wieder neu aufgebaut und letztlich zum Wohlstand geführt.

Das Bruttosozialprodukt wurde mit den Jahren in nie vorstellbare Sphären katapultiert.

Stets führten wir die Innovations- und Exportspitze an und „Made in Germany“ stand weltweit als ein Siegel und war für alle ein Begriff.

Durch Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Disziplin waren wir als Spitzenreiter die begehrtesten Vertragspartner auch in weit entfernen Ländern.

Mit der gleichen Zuverlässigkeit und der bewährten Disziplin und ein wenig Zuversicht würde es uns Heute gemeinsam gelingen die Pandemie nicht nur zu verlangsamen sondern – wenn wir es alle wollen – innerhalb von 4 Wochen gänzlich zum Erliegen zu bringen.

So käme ein ersehnter Neustart in (be)greifbare Nähe.   

Bleibt gesund

Einfach mal drüber nachdenken…

Corona – Man kann (und möchte) es sich kaum vorstellen.

19.03.2020

Aufgrund der langen Inkubationszeit ist es kaum möglich sämtliche Kontaktpersonen im Nachhinein festzustellen. Selbst nach einer Genesung oder Ablauf einer Quarantäne wird man durch jeden neuen Kontakt mit dem Virus unbemerkt erneut zum potentiellen Überträger.

Es wird also so schnell nicht vorbei sein.

Mittlerweile sind auch bereits jüngere Patienten an Beatmungsgeräte angeschlossen.

Man kann von Italien lernen und bewusst wahrnehmen, dass über die Hälfte der Beatmungspatienten derzeit die Krankenhäuser nicht mehr lebend verlassen und durch fortschreitende Lungenentzündung auf dem Bauch liegend qualvoll ersticken.

Ein wirksames Medikament ist derzeit leider nicht existent.

Auch wenn in Deutschland aktuell mit Hochdruck alles getan wird um die Anzahl der Intensiv- und Beatmungsplätze zu optimieren – erhöhen sich dadurch leider nicht die Heilungschancen – sondern nur die Beatmungskapazitäten.

Jeder und alle gemeinsam können jetzt viel dafür tun, dass weniger Menschen den Weg in die Intensivstationen antreten müssen und wir helfen damit über der Hälfte ihr Leben zu retten.

Wenn das kein Argument für Anstand, Achtsamkeit, Abstand und Augenmaß ist – um nur mal den ersten Anfangsbuchstaben unseres Alphabets zu nutzen – weiß ich es auch nicht.

Solange wir leben und gesund bleiben lässt sich alles Mögliche regeln und wir können das  Versäumte auch jederzeit nachholen. 

Man kann die jetzt verordnete Zeit auch sinnvoll nutzen und Dinge tun zu denen man vielleicht bisher die Zeit nicht gefunden hat.

Vielleicht ist da ein Keller aufzuräumen…

Ein paar Sachen auszusortieren…

Endlich mal die alten Fotos sortieren und in die Alben kleben…

Mal wieder Zeit für sich selbst und für Anrufe haben…

Da gibt’s vielleicht noch ein Puzzle zum zusammensetzen… 

Ein leckeres Essen kochen auch wenn das Rezept mal etwas länger dauert…

Zusammen Essen und vielleicht ein Gläschen Wein genießen…

Ein gutes Buch lesen…

Einen Film schauen den man schon vor Wochen aufgenommen hat…

Miteinander reden und die Zeit nutzen…

Uns freuen, dass es uns gesundheitlich gut geht…

Für andere etwas erledigen…

Das lässt sich beliebig fortsetzen…

Und wenn alles ausgestanden ist können wir mit Freude viel tun um unseren Einzelhandel, Mittelstand und die örtliche Gastronomie, die Firmen und Vereine zu unterstützen, damit sie wieder auf die Beine kommen und uns damit gleichzeitig wieder etwas gönnen.

Schade, dass wir nicht schon an diesem Punkt angekommen sind.

© 2021 Holger Sprenger

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